Beschäftigung der Zukunft und Beruflichkeit 4.0

Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg basiert nicht auf Rohstoffen, sondern auf den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen, auf ihrem Wissen und ihren kreativen Ideen. Diese gewinnen in der digitalen Transformation und einer auf permanente Innovation angewiesenen Wirtschaft an Bedeutung. Im Strukturwandel entstehen neue Beschäftigungsfelder, andere gehen verloren. Dies verlangt den Beschäftigten inhaltliche Flexibilität ab und macht lebensbegleitendes Lernen zum Schlüssel der Existenzsicherung. Die Beschäftigungsszenarien für die nächsten Jahrzehnte sind zwar widersprüchlich, auch weil es noch an verlässlichen Prognoseinstrumenten fehlt, doch ist absehbar, dass viele Tätigkeiten komplexer werden, den Arbeitenden mehr Verantwortung abverlangen, kommunikative Kompetenzen und vernetztes Denken erfordern. In der Digitalisierungsdebatte werden Aus- und Weiterbildung als Schlüssel einer erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik beschworen – aber die nötigen Strukturen dafür fehlen. Welche Weichen müssen nun gestellt werden? Wie muss ein Aus- und Weiterbildungssystem aussehen, das Deprofessionalisierung/Entberuflichung entgegenwirkt und Entwicklung im Lebensverlauf ermöglicht?

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