Magazin
Wir liefern Fakten für die Arbeit der Zukunft.
Für alle, die eine faire
und nachhaltige Zukunft gestalten wollen.
Es geht um Mitbestimmung, um Transformation, um Gerechtigkeit.
Wir zeigen Zusammenhänge, geben Orientierung und finden Antworten für den Wandel.
Mit Wissenschaft aus der
Hans-Böckler-Stiftung.
Wir gestalten Wandel.
Jobmotor Solardach

Die Solarbranche wächst, auf immer mehr privaten Dächern entsteht grüne Energie. Doch aktuelle politische Pläne könnten diesen Ausbau spürbar verlangsamen. Die Studie »Effekte der EEG-Reform 2023 auf den PV-Zubau und entsprechende Fachkräftebedarfe« von Annika Feith, Henry Zehe, Florian Fickler und Jan Ludwig Fries im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung liefert dazu klare Zahlen. Sie rechnet vor, warum die Energiewende verlässliche Förderungen sowie gut ausgebildete Fachkräfte braucht – und was passiert, wenn finanzielle Anreize abrupt wegfallen.
Eine Frage der Zukunft
Was hilft gegen Demokratiefeinde im Betrieb?
Wer entscheidet heute über die Jobzusage?
Wie unterwandern rechte Gruppen den Betrieb?
Wer saniert in Zukunft unsere Häuser?
Zerstört die Energiewende Jobs?
Scheitert lebenslanges Lernen am Geld?
Wie finanzieren wir die Klimawende?
Woher kommt der Transformationsfrust?
Mehr Digitalisierung = mehr Geschlechtergerechtigkeit?
Was wissen wir über Superreiche in Deutschland?
Was bedeuten Karrierewechsel in der Lebensmitte?
Wie verändern Large Language Models unsere Arbeit?
Wer steht hinter der Klimawende?
Was ist "Union Busting"?
Warum gibt es Arbeitslose trotz Fachkräftemangel?
Revolutioniert KI die Büroarbeit?
Bringt KI mehr Effizienz oder mehr Verdichtung?
Warum sorgt Technik nicht für fairere Löhne?
Warum versagt das System, sobald Arbeit krank macht?
Was erwarten Beschäftigte in der Transformation?
Sind Algorithmen die neuen Chefs?
Wann wird Arbeit zur Sucht?
Macht die Tagesreinigung Jobs in der Gebäudereinigung attraktiver?
Macht Homeoffice unseren Alltag einfacher?
»In einzelnen Bereichen arbeiten heute deutlich weniger Beschäftigte an gleichbleibenden oder gestiegenen Aufgabenvolumina, was sich in Überstunden und teilweise erhöhten Krankenständen widerspiegelt.«
Volle Auftragsbücher, fehlende Fachkräfte und die Folgen
Die Luft- und Raumfahrt erlebt in Deutschland ein historisches Hoch. Doch während der Krisenjahre haben viele Fachkräfte die Branche verlassen. Auch umfangreiche Neueinstellungen können die ständigen Effizienzsteigerungen und die hohen Produktivitätsanforderungen nicht auffangen. Das führt zu einer massiven Verdichtung der Arbeit bei den Beschäftigten.

Auf einen Blick:
Mehr als 43 Milliarden Euro
erwirtschaftete die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie 2025.
43 Monate
könnten die Betriebe Stand Juni 2024 rechnerisch produzieren ohne einen einzigen neuen Auftrag anzunehmen.
Etwa 110.000 Menschen
arbeiten sozialversicherungspflichtig in der Luft- und Raumfahrt – so viele wie nie zuvor.
Beschäftigte am Limit
Trotz eines Zuwachses von 16.000 Beschäftigten seit 2022 führen der branchenweite Personalmangel und anfällige Lieferketten zu extremen Belastungen in der Fertigung.
Klimaschutz muss warten
Rüstungsaufträge treiben das Geschäft, während die Transformation zum emissionsfreien Fliegen ins Stocken gerät.

