Arbeitspapiere

Prof. Dr. Berthold Vogel : Die Dynamik der Unverbindlichkeit

Droht der „Hyperarbeitsgesellschaft“ der Burnout? In seinem Diskussionspapier zur „Dynamik der Unverbindlichkeit“ vermisst Prof. Berthold Vogel, Soziologe und Mitglied der Kommission „Arbeit der Zukunft“, die aktuelle Arbeitswelt neu und fragt sich, wie das mit Erwerbsarbeit verbundene demokratische und emanzipative Versprechen wieder eingelöst werden kann.

Reiner Hoffmann und Oliver Suchy : Aussichten für die Arbeit der Zukunft

Der Vorsitzende des DGB und der Kommission „Arbeit der Zukunft“, Reiner Hoffmann, gibt gemeinsam mit Oliver Suchy in diesem Diskussionspapier einen thesenartigen Überblick über die arbeitspolitischen Herausforderungen, die sich durch die Digitalisierung abzeichnen. Er verortet die gewerkschaftliche Haltung in der politischen Debatte um 'Arbeiten 4.0' und zeigt die Notwendigkeit, überkommene Antagonismen zu überwinden. Um die digitale Transformation von Wirtschaft und Arbeit erfolgreich zu gestalten, brauche es nicht nur eine Diskussion über Chancen und Risiken, sondern einen politischen Konsens für ein gemeinsames Leitbild von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften.

Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D. : Gute Arbeit. Ein analytischer Diskursrahmen.

Im Rahmen des Formats „Diskussionspapiere aus der Kommission ‚Arbeit der Zukunft‘“ kommen Kommissionsmitglieder mit ihren Themen, Thesen und Schwerpunkten zu Wort. Den Anfang macht das Kommissionsmitglied Prof. Dr. Jutta Allmendinger mit einer Analyse zu der Frage: Warum führen wir die Diskussion um ‚Gute Arbeit‘ gerade jetzt so grundsätzlich? Und warum müssen wir dies auch tun?

Dossier Digitalisierung

Die Kommission "Arbeit der Zukunft" begreift Digitalisierung als einen der vier großen Veränderungstreiber der Arbeitswelt. Sie wirkt sich auf Arbeitsformen, Arbeitszeiten, Einkommen, Qualifizierungsnotwendigkeiten, Gesundheit und viele andere Bereiche des Arbeitslebens aus. Welche Denkansätze und Deutungsmuster finden sich im allgegenwärtigen Digitalisierungs-Diskurs? Welche Denk- und Handlungsspielräume gibt es für Gewerkschaften und Sozialpartner speziell in Deutschland? Und wie können Arbeitnehmerinteressen wirksam in den Diskurs über "gute Zukünfte der Arbeit" eingeschrieben werden? Diese Fragen beleuchtet der Sozialökonom Dr. Siegfried Timpf in einer Mini-Serie.

Externe Expertisen

Prof. Dr. Miriam Hartlapp, Freie Universität Berlin : Arbeits- und Sozialpolitik im EU-Mehrebenensystem

Die Expertise zeigt auf, welche Besonderheiten und Herausforderungen die Arbeits- und Sozialpolitik im Mehrebenensystem der EU angesichts des demografischen Wandels und der Digitalisierung aktuell und in Zukunft kennzeichnen (werden). Dabei wird auch auf konkrete Fragen von Durchsetzungspolitiken und Verwaltungskooperationen sowie auf einzelne Initiativen und Vorhaben u.a. aus dem jährlichen Arbeitsprogramm der EU Kommission 2017 eingegangen.

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Externe Expertise von Dr. Ingo Matuschek, Universität Duisburg-Essen : Arbeitsqualität

Neben der Entlohnung hängt Gute Arbeit insbesondere von den konkreten Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen ab. Die Debatten um eine neue Qualität der Arbeit haben hierbei ihre Grundlage im Programm der ‚Humanisierung der Arbeit‘, das vom Bund Mitte der siebziger Jahre initiiert wurde. Seitdem hat sich einiges verändert. Welche Fragen des Gesundheitsschutzes, der Sinnstiftung und der Vereinbarkeit von Arbeits- und Lebensbedingungen heute eine Rolle spielen, ist das Thema dieser Studie.

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Externe Expertise von Dr. Gerd Zika (IAB) und Tobias Maier (BIBB) : Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage bis 2030 - nach Geschlecht, Alter und Bildungsabschluss

Welche beruflichen und qualifikatorischen Entwicklungen Frauen, Männer, Jüngere und Ältere besonders positiv oder negativ betreffen, ist bedeutsam für eine Bildungsplanung. Zusammen mit der Berücksichtigung u.a. demografischer und wirtschaftsstruktureller Entwicklungen werden in dieser Expertise Auswirkungen auf Arbeitsangebot und Nachfrage modelliert.

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